Wie werden Reparaturfotos versiegelt — und was beweisen sie?

Ein Foto ist erst ein Nachweis, wenn es niemand nachträglich austauschen kann.

  • Der Server versiegelt jede Aufnahme: Speicherort, Prüfsumme, Uhrzeit
  • Danach lässt sich das Original nicht mehr überschreiben
  • Das macht die Dokumentation manipulationsarm — einen Echtheitsbeweis liefert es nicht

Sechs Schritte

Was beim Versiegeln passiert.

  1. Der Server vergibt den Speicherort Nicht die App.
  2. Prüfung an den Bytes Nicht an der Dateiendung.
  3. SHA‑256-Prüfsumme Über die gespeicherten Bytes, auf dem Server.
  4. Uhrzeit vom Server Die Uhrzeit eines Handys lässt sich stellen.
  5. Danach unveränderlich Eine Korrektur ist ein neuer Eintrag.
  6. Alles im Protokoll Nur anfügen, nie ändern.

Was das sichert — und was nicht.

Das sichert es

  • Das Original lässt sich nicht überschreiben.
  • Uhrzeit und Prüfsumme kommen vom Server, nicht vom Gerät.
  • Entfernt die Werkstatt eine sichtbare Aufnahme, bleibt ein Hinweis mit Datum.
  • Jeder Schritt steht im Protokoll — auch das Ausblenden, mit Begründung.

Das sichert es nicht

  • Dass ein Motiv echt ist: Ein vorbereitetes Bild wird einwandfrei versiegelt.
  • Wann aufgenommen wurde: Die Uhrzeit ist die der Versiegelung.
  • Woher eine hochgeladene Datei stammt — darum steht sie als „Hochgeladen“ dabei.

Darum sagen wir manipulationsarm — nie „fälschungssicher“.

Zugang

Auch der Zugang hat enge Grenzen.

  • 1Auftrag je Einladung
  • 24 hdann endet die Gastsitzung von selbst
  • 5Code-Versuche pro Tag
  • Jederzeitwiderrufbar durch die Werkstatt

Interne Notizen sind getrennt gespeichert — jede Werkstatt sieht nur ihre eigenen Aufträge.

Häufige Frage

Sind die Fotos fälschungssicher?
Nein, und das behaupten wir auch nicht: Nach der Versiegelung kann kein Gerät und kein Konto das Original überschreiben, die Werkstatt kann ein Foto aber ausblenden oder löschen. Ein Echtheitsbeweis ist das nicht.